Ringelblumensalbe

Vorneweg: denkt dran, ich bin kein Medizinmann/Heiler/Schamane/Arzt. Ich experimentiere nur mit mir selbst. Wenn ihr das auch wollt, macht mich nicht dafür verantwortlich, was passiert 🙂

Heute also Ringelblumensalbe.

Ich habe verschiedene Rezepte durchgesehen und versucht, einen guten Durchschnitt zu bilden, wenn Ihr also selbst recherchiert, werdet Ihr wahrscheinlich auf andere Zusammensetzungen und Herstellungsprozesse treffen.

Den meisten Rezepten gemein war, dass die Wirkstoffe der Ringelblume in einem öligen Auszug extrahiert werden. Manche in kaltem Auszug, andere in einem warmen. Für den kalten Auszug sollen ca. 50g frische (oder 25g getrocknete) Blütenblätter in 250g Öl (Oliven- oder Sonnenblumenöl) bis zu 6 Wochen an einem hellen und warmen Ort vor sich hin reifen. Die Alternative dazu, der warme Auszug, ist ein wenig schneller: man rührt die Mischung 15 Minuten warm auf dem Herd. Nicht die Blätter frittieren, auch wenn es verlockend ist!

Hier stellt sich mir das erste Problem: ich habe ca. 20 Blumen auf dem Balkon. Wieviel Gramm Blütenmaterial ist das? Die Apothekerwaage sagt: eine Blüte hat ca. 0.25g, was bei 20 Blüten ca. 5g Rohmaterial ausmacht. Das sollte dann (Dreisatz, Freunde!) in 25g Öl angesetzt werden. In meinem unendlichen Optimismus habe ich ein Weckglas mit ca. 40ml Sonnenblumenöl gefüllt (das sollten ca. 35g sein) und hoffe nun auf eine gute Ernte. Die Testblüte, die ich gewogen habe, liegt bereits im Öl und damit habe ich mich dann wohl auch für den kalten Auszug entschieden.

Wie geht es weiter? Das erfahrt Ihr, wenn die Ernte weiter geht und der Auszug sich ausgezogen hat.

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